24. Mai 2019

Karottensaft selber machen

Karottensaft - leckere Vitamine für eine gesunde Haut
Karottensaft – leckere Vitamine – viel Flüssigkeit. Besonders gut mit Orangen und Ingwer.

Karottensaft lässt sich ganz einfach selber machen. Ob man den Karottensaft nun pur trinkt oder noch mit Orangensaft, Ingwer oder Leinöl anreichert, ist dabei erst einmal egal. Um den Karottensaft selber zu machen benötigt man allerdings einen Entsafter, eine Saftpresse alleine (die kann dann allerdings für die Orangen benötigt werden) reicht nicht aus. Und Karottensaft zu trinken ist gesund. Zum einen tun wir etwas für unseren Flüssigkeitshaushalt und zum anderen enthält dieser Gemüsesaft viele gesunde Inhaltsstoffe, die eben auch gut für unsere Haut sind (und nicht nur für die, sieh aber auch Hausmittel gegen Augenringe).

Karottensaft selber machen – Zubereitung und Zutaten

Für eine anständig große Portion Karottensaft benötigt man etwa ein Kilogramm geschälter Karotten. Das ergibt in etwa einen halben Liter Karottensaft. Diesen muss man auch nicht auf einmal trinken, denn besonders wichtig am Karottensaft ist ja das Vitamin A bzw. das Provitamin A. Dieses ist fettlöslich und damit nicht so empfindlich wie das wasserlösliche Vitamin C. Vitamin C ist zwar in Karotten und damit auch in selbst gepressten Karottensaft enthalten, aber nicht in so großen Mengen. Allerdings sollte man dann den Karottensaft pur im Kühlschrank aufbewahren. Mit dem ebenfalls entsafteten Ingwer ist ok, den Orangensaft sollte man dann aber frisch dazugeben. Alles in allem lässt sich Karottensaft ganz einfach selber herstellen, weitere Tipps und Tricks dazu: Karottensaft selber machen. So braucht man für selbstgemachten Karottensaft nicht unbedingt zwingend einen Entsafter, mit einem Mixer geht es auch (dauert allerdings ein klein wenig länger).

Mehr als ein Kilogramm Karotten auf einmal verkraftet meine Saftpresse nicht, dann ist der Tresterbehälter voll.

Zutaten für ein Glas Karotten-Orangensaft:

  • 500 Gramm geputzte bzw. geschälte Karotten (Saprschäler, Enden abschneiden)
  • 1 bis 2 Orangen (je nach Geschmack)
  • ein Stück Ingwer (ebenfalls nach Geschmack, Ingwer ist nicht nur gesund, er hat auch eine gewisse schärfe), Ingwerpulver geht auch.
  • ein Teelöffel Leinöl

Zubehör – Mit Entsafter geht es einfacher

Ein großes Glas, ein Teelöffel zum abmessen des Leinöl und zum Schälen des Ingwer, ein Sparschäler und ein Messer.
Entsafter für die Karotten, viele Modelle entsaften auch Orangen.

Vorbereitungen Karottensaft mit Orangen und Ingwer

Orangen zubereiten

Da ich meist ein ganzes Kilogramm Karotten auf einmal durch die Saftpresse jage und damit der Tresterbehälter voll ist, drücke ich die Orangen in der Hand-Saftpresse aus. Ein bis zwei Orangen lassen sich so bequem ohne großes Gerät schmutzig zu machen auspressen. Ein guter Entsafter kann zwar durchaus Orangen entsaften, allerdings sehe ich hier nicht unbedingt eine Zeitersparnis, denn dafür müssen die Orangen ja erst einmal geschält werden. Für den Entsafter muss ich sie nur in der Mitte durchschneiden. Und zudem wird mir dann der Trester-Behälter zu schnell voll.

Ingwer

Bio Ingwer muss man nicht schälen, hier reicht ein Stück abschneiden und abwaschen. Ansonsten eben dünn abschälen. Beim Ingwer erst einmal vorsichtig dosieren, da dieser durchaus eine gewisse Schärfe hat. Ich gebe den Ingwer zusammen mit den Karotten auch in den Entsafter. Allerdings nicht ganz am Ende und auch nicht ganz am Anfang. Statt Ingwer schmeckt auch Kurkuma ganz lecker im Saft.

Leinöl

Da Vitamin A bzw. das Provitamin ein fettlösliches Vitamin ist, muss man ein wenig Fett bzw. Öl mit trinken (oder zeitnah eben etwas mit Fett oder Öl Essen), damit der Körper das Vitamin auch gut aufnehmen kann. Ein Tropfen Leinöl reicht eigentlich, da das aber ein sehr wertiges und gesundes Öl ist, kommt in meinen Karottensaft ein Teelöffel davon rein. Das schmeckt man durchaus auch raus, ist aber lecker. Statt Leinöl (ist halt wegen dem Omgea-3-Fettsäuren sehr gesund) kann man natürlich auch Olivenöl nehmen. Mehr über Leinöl – eines der gesündesten Öle überhaupt.

Karotten

Die Karotten schäle ich mit einem Sparschäler und schneide die Enden ab. Am liebsten sind mir natürlich lange, eher dicke Karotten.

Zubereitung Karottensaft

Karottensaft selber machen
Karottensaft selber machen – geht schnell und ist sehr gesund.

Wer es richtig kalt mag, sollte die Orangen eine halbe Stunde vorher auch noch in den Kühlschrank legen oder zumindest das Glas, in dem der Saft serviert werden soll, vorkühlen. Ansonsten alles wie oben beschrieben Schälen (Ingwer, Karotten) und den Orangensaft auspressen. Orangensaft und Leinöl in ein (vorgekühltes) Glas geben und dann die Karotten durch den Entsafter jagen. Aufgießen, genießen. Und anschließend mit Wasser den Mund nachspülen, da Karotten doch Farbspuren hinterlassen.

Karottensaft gesund

Aufgrund seiner Bestandteile und Inhaltsstoffe ist Karottensaft äußerst gesund. Welche Inhaltsstoffe tatsächlich drin sind, hängt natürlich von den Zutaten ab und wie viel man zum Beispiel Leinöl oder Ingwer mit dazu tut. Daher schreibe ich hier nur grundsätzlich auf, was in diesen gesunden Zutaten drin ist.

Karotte

Die Karotte enthält zum einen Vitamin A (1,7 mg/100 Gramm) und eben auch sehr viel Beta Carotin (8,5 mg/100 Gramm, Vorstufe von Vitamin A). Wenn man bedenkt, dass wir pro Tag etwa 100 mg Vitamin C zu uns nehmen sollten, um unseren Tagesbedarf zu decken, sind die 7 mg Vitamin C in der Karotte (bzw. im Karottensaft) eher nur eine schöne Beigabe. Daher (nicht nur wegen dem Geschmack) ist es eine gute Idee, den Karottensaft noch mit einem guten Schuss frischgepressten Orangensaft anzureichern. Beim Eisengehalt der Karotte gibt es verschiedene Tabellen. Die einen gehen von 0,4 mg Eisen aus, andere Tabellen von 1,7 mg. Der Kaloriengehalt der Karotte ist mit 25 kcal/100 Gramm Karotte eher niedrig. Außerdem enthalten Karotten Carotinoide. Diese wirken unter anderem auch antioxidativ.

Junge Möhren müssen nur gewaschen und gebürstet werden. Denn auch auch bei der Karotte gilt, das Beste steckt meist unter der Schale. Spätkarotten aber besser schälen.

Orangen

Die Orange kommt bei mir zum einen wegen dem Geschmack in den Karottensaft (wobei ich den auch pur trinke). Noch wichtiger ist mir aber der hohe Gehalt an Vitamin C. 100 ml Orangensaft enthalten 50 mg Vitamin C, damit hat man schon mal seinen halben Tagesbedarf an dem guten Vitamin gedeckt. In geringen Mengen sind auch Vitamine B1 und B2 enthalten. Dazu kommen wertvolle Spurenelemente wie Eisen, Phosphor und Kalium. Der Kaloriengehalt liegt mit 47 kcal/100 Gramm höher als bei de Karotte.

Ingwer

Die Ingwerwurzel enthält die verdauungsfördernde, magenstärkende, appetit- und kreislaufanregende Stoffe Borneol, Cineol und die Scharfstoffe Shoagol und Zingeron. Man kann schon sagen, dass die Scharfstoffe dem ansonsten etwas langweiligen Karottensaft (selbst wenn er mit Orangensaft aufgepeppt ist) etwas bums mit gibt. Ich mag meinen Karottensaft inzwischen fast auch nur noch mit Ingwer, denn ohne die Schärfe wird es mir zu langweilig (aber das ist eine Frage der Gewöhnung). Im Ingwer sind außerdem noch Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor enthalten. Alles sehr gesund. Statt frischem Ingwer kann man natürlich auch auf Ingwerpulver setzen.

Leinöl

Da Vitamin A fettlöslich ist, sollte man immer eben etwas Fett oder Öl zum Karottensaft konsumieren, damit unser Körper sowohl das Vitamin A als auch das Provitamin gut aufnehmen kann. Ein, zwei Tropfen Öl reichen dabei auch aus. Ich habe mit verschiedenen gesunden Ölsorten experimentiert und bin schließlich beim Leinöl hängen geblieben. Zum einen wegen dem Geschmack (ich nehme immer einen Teelöffel voll pro ca. 400 ml Karotten-Orangensaft) und zum anderen, weil Leinöl mit eins der gesündesten Öle überhaupt ist. Leinöl gilt als Omega-3-Kraftpaket. Die Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf Immunsystem und Cholesterinspiegel aus und sollen auch gut für die Haut sein. Einziger Nachteil: Leinöl ist etwas empfindlich. Also bloß keine große Flasche kaufen (250 ml reichen völlig) und die angebrochene Flasche im Kühlschrank aufbewahren und dann in vier bis sechs Wochen aufbrauchen. Wer, zum Beispiel auch um Kalorien zu sparen, wirklich nur ein paar wenige Tropfen Leinöl an den Saft geben möchte, sollte versuchen, eine 100 ml Flasche zu bekommen:

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Wie man schon an all den gesunden Inhaltsstoffen sehen kann, ist das nicht nur ein leckeres Rezept für Karottensaft, sondern auch noch ein sehr gesundes. Es ist zudem wie eine Schönheitskur von innen. Zwar sollte man trotzdem nicht auf entsprechende Augencremes und Augenpflege verzichten und auch die Anwendung von Augenpads kann durchaus sinnvoll sein (schließlich ersetzt so ein Saft nicht ausreichend Schlaf), aber mit einem solchen Gemüsesaft tut man doch viel dafür, dass Crems und Pads eben nur zusätzlich verwendet werden müssen. Hier noch einiges über die Wirkung des Karottensafts.

Karottensaft Wirkung

Karottensaft am Morgen oder vor dem Essen getrunken regt die Verdauung an. Die enthaltenen Vitamine sind gut für unsere Augen und eben auch für unsere Haut.

Karottensaft Haut

In den Karotten ist Carotin (Provitamin A) enthalten und das sorgt für eine gesunde Haut und einen reinen Teint. Der Verzehr von Karotten bzw. das Trinken von Karottensaft kann durchaus auch Hautkrankheiten, die mit Jucken und Schuppen einhergehen, mildern. Dazu kann Carotin dazu beitragen, dass die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Das ist natürlich gut, wenn man an Augenringen leidet. Außerdem verleiht Carotonoide der Haut einer gesunden Farbe. Allerdings muss man dafür schon recht viel und regelmäßig Karottensaft trinken. Carotonoide verfügen zudem auch über antioxidative Eigenschaften. Und so sollen bereits 125 ml Karottensaft (das dürfte der Menge Saft aus ca. 250 Gramm Karotten entsprechen) das Risiko einer Erkrankung an verschiedenen Krebsarten vermindern.

Meine Saftpresse bzw. mein Entsafter

Mein erster Entsafter war ein sehr kleiner, mit der ich kaum ein kleines Glas Karottensaft pressen konnte. Zudem war der Saft auch sehr schaumig, so schaumig, dass ich ihn durch ein Sieb geben musste. Fast noch nerviger war, dass der Einfüllstutzen so knapp bemessen war, dass ich fast immer die Karotten vor dem Entsaften noch einmal durchschneiden musste. Dann habe ich mir einen Entsafter von Philips gekauft. Und zwar den HR 1855. Damit kann man ein Kilogramm Karotten und etwas Ingwer auspressen – ohne zwischendurch den Tresterbehälter zu entleeren oder gar das Edelstahlsieb säubern zu müssen. Den Entsafter habe ich nun ein Jahr, er wird bei mir wirklich täglich benutzt, und bis jetzt zeigt er keine Ermüdungserscheinungen. Zudem lässt er sich auch gut reinigen (mit klarem Wasser vorspülen und ab damit in den Geschirrspüler, außer das Schneidewerkzeug (Sieb), das wird bei mir von der Hand abgewaschen). Allerdings ist das Plastik inzwischen leicht verfärbt, Karottensaft hinterlässt doch deutliche Spuren, wenn man nicht alles sofort ausspült. Aber das ist nur ein kosmetisches Problem. Geliefert wird der Entsafter auch gleich mit einem Saftbehälter, die Einfüllöffnung ist mit 75 mm groß genug für Karotten, Äpfel muss ich allerdings Vierteln, ehe sie da rein können. Aber ich stehe eh mehr auf meinen Karottensaft. Würde ich öfters auch Äpfel entsaften, dann würde ich mir doch den HR 1919 oder HR1921 von Philips kaufen, da ist die Einfüllöffnung 80mm groß. Außerdem gibt es den auch mit einem Zitruspressenaufsatz 🙂 Meine Saftpresse ist so ein Teil aus Plastik für ein paar Euro. Aber bei mir sind die Orangen auch nur Beiwerk zum Karottensaft.

Entsafter Empfehlungen

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Philips HR1855/00 Entsafter (700 Watt, 2 Liter, 1 Min QuickClean, Saftbehälter) schwarz
  • Dieser Philips Entsafter liefert noch mehr Saft aus Früchten und Gemüse. Die Reinigung dauert nur 1 Minute dank der revolutionären "QUICKClean"-Technologie. Tun Sie sich selbst jeden Tag etwas Gutes mit einem herrlich gesunden, selbst gepressten Saft
  • Einfache Bedienung: schnelles und einfaches Zusammensetzen der Teile; kein Vorschneiden der Zutaten dank der XL Einfüllöffnung (75 mm)
  • Dank des innovativen Entsaftungssystems mit der QUICKClean-Technologie kann dieser Entsafter bis zu 2 l Saft in einem Durchgang pressen, ohne dass der Fruchtfleischbehälter entleert werden muss.
  • Der Deckel und der Fruchtfleischbehälter sind transparent, so dass Sie sehen können, wie Saft aus Früchten und Gemüse entsteht. Sie sehen auch direkt, wenn der Behälter voll ist und entleert werden sollte.
  • Lieferumfang: Entsafter, Garantiekarte, Bedienungsanleitung

Wer auch mehr Äpfel entsaften möchte, sollte sich das etwas größere Model (größere Öffnung, mehr Watt) ansehen. Aber auch mit dem HR1855 kann man Äpfel entsaften:

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  • QuickClean Technologie für Reinigung in einer Minute. Durch neues GeoTech Sieb noch leichter
  • Vorspülfunktion für Reinigung zwischen mehreren Durchgängen oder zur Erleichterung der Reinigung zum Schluss
  • Intelligenter 1,100 W Motor, passt seine Geschwindigkeit automatisch der Härte der Zutaten an
  • Große 80mm Einfüllöffnung macht Vorschneiden der Zutaten überflüssig

Die absolute Oberklasse unter den Entsaftern sind natürlich Slow Juicer. Das sind Entsafter für kaltes Pressen. Bei den etwas günstigeren Modellen wird die Karotte durch das Sieb fein geschnitten und eine Zentrifuge sorgt dafür, dass der Karottensaft im Auffangbehälter landet. Eine Zentrifuge bedeutet natürlich, dass viel Luft an den Saft kommt, was natürlich auch auf den Vitamingehalt geht. Schonender ist das kalte Pressen von Obst und Gemüse, wodurch die Nährstoffextraktion optimiert wird. Außerdem kann man so ein Gerät auch für Nüsse und Blattgrün verwenden.

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Philips HR1945/80 Slow Juicer (200 W, Entsafter für kaltes Pressen, maximale Nährstoffextraktion) weiß
  • Erhält die natürliche Zellstruktur von Obst und Gemüse durch kaltes Pressen der Zutaten
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  • Weltinnovation: Entsafter arbeitet ohne Sieb. Dadurch fällt die Reinigung besonders leicht
  • Einfache Reinigung: Design ohne Sieb, runde Einzelteile, Vorspülfunktion, schnell und intuitiv auseinderzubauen. Alle abnehmbaren Teile sind zudem spülmaschinengeeignet
  • Besonders geeignet für saftiges Obst und Gemüse sowie Nüsse wie z.B. Mandeln (Mandelmilch) oder Blattgrün

Letzte Aktualisierung am 24.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API