24. Mai 2019

Hautalterung – So wird sie beeinflusst – Anti-Aging-Tipps für junge Haut

Hautalterung - Das könne wir tun.
Hautalterung – Anti-Aging Tipps.

Der Mensch wäre am liebsten unsterblich, aber ansehen soll uns unser Alter dann doch niemand. Aber je älter wir werden, um so mehr müssen wir morgens tun, damit man uns unser Alter eben nicht auf dem ersten Blick ansehen kann. Denn alt aussehen möchte keiner. Leider ist es aber so, dass sich die Jahre in unsere Haut graben. Jugendsünden, wie ausgiebige Sonnenbäder, werden oftmals auch erst im Alter sichtbar.

Alterungsprozess der Haut lässt sich beeinflussen

Zwar lässt sich der Alterungsprozess nicht gänzlich aufhalten, aber dennoch gibt es den einen oder anderen Faktor, den wir selbst in der Hand haben. Zwar ist es grundsätzlich genetisch festgelegt, wie schnell man uns das Alter ansieht, völlig hilflos müssen wir aber nicht in den Spiegel blicken, denn gerade unser Lebensstil und auch unsere Ernährungsgewohnheiten können viel ausmachen. Denn ein schlechter Lebensstil lässt uns ebenso früher alt aussehen wie eine einseitige und/oder ungesunde Ernährung.

Unsere Haut

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Schichten. Die oberste der drei Hautschichten erneuert sich dabei im Durchschnitt alle 27 Tage. Dies tut sie, in dem neue Zellen von innen her nachwachsen. Die Oberhaut wird auch Epidermis genannt. Sie ist nicht einmal ein Zehntel Millimeter dick. Unter der Epidermis liegt die Lederhaut. In der Lederhaut finden sich auch Schweißdrüsen, Duftdrüsen und Talgdrüsen.

Unter der Oberhaut und der Lederhaut befindet sich eine weitere Hautschicht, und zwar das Unterhautfettgewebe. Dieses speichert Wasser und versorgt die oberen Hautschichten mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Mit der Zeit verändern sich unsere Hautschichten. Und was beim Baby noch faltenfrei und rosig war, wird mit der Zeit immer faltiger und unelastischer. Je unelastischer die Haut wird, um so weniger Feuchtigkeit kann sie auch speichern. Die Haut schrumpft. Die Haut altert und sie verliert an Spannkraft.

Ab 40 treten sie dann auf, die Falten. Zunächst sind es feine Mimikfalten. Immer wenn wir lachen, selbst wenn wir lächeln, wenn wir die Augen zusammenkneifen, weil wir keine Sonnenbrille aufsetzen, wenn wir die Augen zusammenkneifen, weil wir besser sehen wollen, eigentlich immer, wenn sich unser Gesicht bewegt, wenn wir ein Minenspiel haben, werden Spuren hinterlassen. Und aus diesen Spuren werden im Laufe der Zeit erst feine Fältchen, Knitterfältchen und irgendwann richtige Falten, wenn sie aufgrund von Wind und Sonne entstehen, oftmals auch tiefe Furchen. Bis es so weit ist, haben wir meist das 60. Lebensjahr erreicht. Ab 40 sollten wir also schon über die Nutzung einer Antifaltencreme nachdenken bzw. sie auch gleich nutzen.

Falten entstehen zunächst um die Augen und um den Mund.

Hat die Erneuerung der Epidermis (Oberhaut) in jungen Jahren nur ca. 27 Tage gedauert, sind es nun 60 bis 70 Tage, bis sich neue Haut bildet. Und da unsere Haut mit zunehmenden Alter auch noch dünner wird, werden Äderchen nun sichtbarer. Unsere Haut sieht einfach nicht mehr so ebenmäßig aus. Und mit zunehmendem Alter bilden sich dann meist auch noch Pigmentflecken bzw. Altersflecken.

Wie schnell wir altern, das hängt zum einen von unserer genetischen Veranlagung ab. Die können wir nicht beeinflussen. Was wir aber beeinflussen können, sind äußere – nicht-genetische – Faktoren, wie unseren Lebensstil.

Unsere Haut altert schneller, wenn wir schlecht mit ihr umgehen. Rauchen, zu viel Sonne, Alkohol, Stress – das sind alles Faktoren, die sich auf unsere Haut niederschlagen. Bei Frauen sogar mehr wie bei Männern, denn die haben eine dickere Haut.

Maßnahmen zum Schutz unserer Haut

Ganz entscheidend können wir etwas gegen den Alterungsprozess unserer Haut unternehmen, in dem wir versuchen die äußeren Faktoren zu beeinflussen. Ob wir rauchen und wie viel Alkohol wir trinken, das entscheiden letztendlich nun mal wir. Und Rauchen und auch Alkohol wirken sich nun mal auf unsere Haut aus. Zum Beispiel greifen die Giftstoffe in der Zigaretten in den Östrogenspiegel ein und dieser hat, insbesondere eben bei Frauen, einen großen Einfluss auf die Haut. In der Kombination mit Alkohol, zu wenig Schlaf und Stress sehen wir dann schnell alt aus.

Und auch Sonne sollten wir vermeiden. Denn zu viel Sonne lässt unsere Haut nun mal um bis zu 80 Prozent schneller altern. Und mit zunehmenden Alter hat die Sonne auch noch großen Einfluss auf die Altersflecken, denn diese werden durch Pigmentablagerungen verursacht und diese werden von der Sonne beeinflusst. Und wenn wir schon in der Sonne sind, dann sollten wir besser eine Sonnenbrille tragen. Denn auch das ständige Blinzeln gegen die Sonne führt zu Mimikfalten.

Vermeiden sollten wir also Zigaretten, Alkohol und zu viel Sonne. Aber wir können auch aktiv etwas für unsere Haut tun. Zum Beispiel in dem wir gesund und abwechslungsreich essen und uns mit Obst und Gemüse mit wichtigen Vitalstoffen versorgen, die eben auch unsere Haut braucht. Und auch Sport ist gesund für uns. Denn Sport regt den Stoffwechsel an. Aber auch die Erschütterungen der Bewegungen sind gut für unsere Haut, denn durch diese werden die Kollagenfasern gestraft.

Außerdem sollten wir darauf achten, stets ausreichend zu trinken, denn das polstert uns von innen auf. Genug Schlaf, wenig Stress und wenn möglich Vermeidung von Umweltverschmutzung sind gut gegen den Alterungsprozess der Haut.

Anti-Aging für unsere Haut

Knitterfalten gehören zum Altern dazu.
Mit zunehmendem Alter kommen die Falten.

Hier ein paar, leicht umzusetzende Anti-Aging Tipps für unsere Haut.

  • Nikotin vermeiden (auch als Passivraucher), Alkohol nur mäßig.
  • Die Haut vor Sonne bzw. UV-Strahlung schützen. Ist die Haut der Sonne ausgesetzt, dann entsprechend Pflegen.
  • Augen vor der Sonne schützen – denn ständiges Blinzeln führt auch zu Augenfalten.
  • Sport ist gesund – auch die Haut wird dabei trainiert. Am besten im Freien trainieren und nicht in klimatisierten Räumen.
  • Wer kein Sport treiben kann, sollte versuchen regelmäßig in der frischen Luft spazieren zu gehen.
  • Stress vermeiden.
  • Gesund ernähren.
  • Genug trinken.

Und natürlich können wir auch mit entsprechenden Cremes viel für die Elastizität unserer Haut tun. Gerade für die Partien rund um die Augen gibt es Augencremes und Augenpads. Und wer mehr auf Schönheit von Innen steht und zugleich etwas für die ausgewogene Ernährung tun möchte und dabei gleich auch noch etwas für seinen Flüssigkeitshaushalt, der sollte zu selbst gemachten Karottensaft greifen. Oder einen anderen Gemüsesaft. Den Vitamine tun uns und unserer Haut gut.